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Freitag. 24. Januar 2020

VSU: Berufsorientierung stärker in der Schule verankern

Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU) drängt darauf, in den Schulen den Fokus noch stärker auf eine fundierte Berufsorientierung zu legen. „Viele Schulen sind hier bereits auf einem guten Weg“, sagt VSU-Hauptgeschäftsführer Martin Schlechter. „Wichtig wäre es, die Erfahrungen der Pilotprojekte jetzt auch in den Alltag der anderen Schulen einfließen zu lassen.“
Schlechter nimmt damit Bezug auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die den Zusammenhang zwischen fehlendem Berufsabschluss und Niedriglohn ermittelt hat. Wie die Bundesagentur bekanntgab, erzielten 2018 von 1,67 Millionen Vollzeitbeschäftigten ohne Berufsabschluss 40,4 Prozent nur ein Einkommen auf Niedriglohnniveau. „Die Zahlen belegen, wie wichtig eine Ausbildung für den späteren Wohlstand ist. Wer einen Beruf erlernt hat, hat später auch deutlich bessere Verdienstchancen“, sagt Schlechter.
Die Saar-Arbeitgeber engagieren sich schon seit Jahren dafür, eine Brücke zwischen Schule und Berufsleben zu schlagen. So unterstützt die VSU seit 2015 die Initiative Berufswahlsiegel, die saarländische Schulen für eine herausragende Berufsorientierung auszeichnet. Derzeit tragen 21 Schulen im Saarland dieses Siegel. Über die Initiative ChangeIng wiederum sollen Mädchen verstärkt an die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik herangeführt werden. Auch über die Beteiligung an der bundesweiten Initiative SCHULEWIRTSCHAFT setzen die Saar-Arbeitgeber auf das gezielte Heranführen der Schüler an wirtschaftlich relevante Themen.

Rückfragen gerne an:
Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V.
Joachim Wollschläger
Kommunikation
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