Tarifverdienste 2019 voraussichtlich 3,1 % höher als im Vorjahr

Die Tarifverdienste werden nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahresdurchschnitt 2019 voraussichtlich um 3,1 % höher liegen als 2018. Dies wäre der höchste Anstieg seit dem Jahr 2014. 2018 waren die Tarifverdienste um durchschnittlich 2,9 % gegenüber 2017 gestiegen. Berücksichtigt wurden monatliche tarifliche Grundvergütungen und tariflich festgelegte Sonderzahlungen wie Einmalzahlungen, Jahressonderzahlungen oder tarifliche Nachzahlungen. Ohne Sonderzahlungen werden die tariflichen Monatsverdienste voraussichtlich um 2,7 % über dem Jahresdurchschnitt 2018 liegen.

Foto: Adobe Stock

Forum Marketing & Recruiting in der Zeitarbeit

Der nächste Kongress des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e. V. findet am 29. Januar 2020 im Facotry Hotel Münster statt. Weitere Details


VSU-Präsident fordert mehr Realitätssinn in Wirtschaftsfragen

Beim Unternehmertag im Saarbrücker Schloss hat VSU-Präsident Oswald Bubel mehr Realitätssinn von der Politik gefordert. In öffentlichen Debatten gelte es, einer zunehmend wirtschaftsskeptischen Stimmung im Lande entgegenzuwirken, sagte er vor über zweihundert Gästen: "Ohne Wirtschaft ist unser Wohlstand nicht denkbar." Bubel lobte die von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier angekündigte Mittelstandsstrategie. Die dort genannten Vorhaben seien dringend nötig, um die Wirtschaft zu entlasten. Gleichzeitig riet der Arbeitgeberpräsident dazu, die aktuelle Lage nicht bereits zur Krise zu erklären. Konjunkturelles Auf und Ab gehöre zur Wirtschaft dazu.

Bundeswirtschaftsminister Altmaier betonte, dass gerade in der aktuellen Situation der mittelständisch geprägten Wirtschaft die Aufgabe zukomme, die Herausforderungen zu meistern. "Aufgabe der Politik ist es, die Rahmenbedingungen zu setzen", sagte Altmaier.

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans forderte angesichts zahlreicher Stellenstreichungen im Land ein SOS-Paket Stahl und noch mehr Konzentrationen auf neue Projekte im Bereich Cyber-Sicherheit und KI.

Dehoga-Präsidentin Pink will mehr Steuergerechtigkeit

Dehoga-Saar-Präsidentin beklagt die steuerliche Ungleichbehandlung von Essen, das in Restaurants zubereitet und verzehrt wird, im Vergleich zu sogenannten Take-Away-Speisen. "Wir erwarten, dass Essen steuerlich gleich behandelt wird, unabhängig von der Art der Zubereitung und des Verzehrortes", sagt Pink. "Es ist für uns eine Frage der Steuergerechtigkeit, der Wertschätzung sowie der Zukunftssicherung unserer Familienbetriebe und Restaurants."
Sieben Prozent auch im Restaurant


Die Schere bei den Vermögen geht wieder zusammen

Anders als in der öffentlichen Debatte dargestellt, nimmt die Ungleichheit bei den Vermögen eher ab als zu. Einer neuen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zufolge ist sie seit den 2000er Jahren weitgehend konstant geblieben, in den vergangenen Jahren ist sie sogar eher gesunken als gestiegen.
Der Unterschied zwischen arm und reich wird geringer


Wirtschaftspolitiker Weimann: "Klimapaket ist wenig rational"

Die Bundesregierung hat ein Klimapaket ohne große Wirkung geschnürt. Diese These vertrat der Magdeburger Wirtschaftsprofessor in Saarbrücken. Wirklich rationale Klimapolitik sei nur mit Emissionsbegrenzung und -handel möglich. Das europäische Emissionshandelssystem habe genau das nachhaltig bewiesen. Stattdessen setze die Bundesregierung auf E-Mobilität und Energiewende, zwei Maßnahmen, die den Kohlendioxid-Ausstoß nur gering und zu einem viel zu hohen Preis eindämmen.

Mißtrauensvotum gegen den Emissionshandel


Synergie Kunst und Wirtschaft

Die VSU stellt in Zusammenarbeit mit der Galerie Beck, Homburg in den Fluren des Verbandshauses Werke verschiedenster Künstler aus.

„ZEIT“ – so lautet der Titel unserer Gruppenausstellung, die in der Zeit vom 13. Januar bis 3. Februar 2020 gezeigt wird. Es werden die Arbeiten der Künstlerinnen Kathrin André, Sonja Pellender, Renate Hoyer und des Künstlers Robert Schwerkl ausgestellt.

Möchten Sie mehr über die Künstler und die Ausstellung erfahren?

Arbeit von Kathrin André - Foto: comebeck.com
Arbeit von Kathrin André - Foto: comebeck.com

VSU-Initiative: Mehr Flexibität in der Arbeitszeit!

Von Arbeitszeit 1.0 zu Arbeitszeit 4.0 - Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU) setzt sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden für einfache, transparente und flexible Arbeitszeitregelungen ein. Die sieben Kernforderungen lauten:

  1. Angleichung der Regelungen für Arbeitsvolumens und Ruhezeiten an die EU-Vorgaben
  2. Eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit - mit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von maximal 48 Stunden
  3. Flexiblere Lösungen für Wochenend- und Schichtarbeit
  4. Branchenspezifische Regelungen
  5. Individuelle Anpassungsmöglichkeiten auch innerhalb einer Branche
  6. Einführung eines realistischen, gesetzlichen Rahmens angesichts neuer Anforderungen durch die Digitalisierung

Foto: Festo AG & Co. KG

SCHULEWIRTSCHAFT

Die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben – und das seit nunmehr 60 Jahren. Als bundesweites Netzwerk antworten wir auf den Fachkräftemangel mit praxisorientierten Angeboten, konkreter Unterstützung und anregenden Impulsen für eine systematische Berufs- und Studienorientierung.

In der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) SCHULEWIRTSCHAFT Saarland bilden Schulleiter und Lehrkräfte gemeinsam mit Ausbildern und Unternehmern Arbeitskreise, in denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Diese treffen sich in der Regel zweimal jährlich in den jeweiligen Landkreisen. Wirtschaftliche und pädagogische Themen finden in den gemeinsamen Aufgaben gleichwertige Berücksichtigung. Wichtig für ein gutes Gelingen  ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen.