Michael Buchna löst Gudrun Pink an der Dehoga-Spitze ab

Foto: Peter Kobier
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Michael Buchna, Geschäftsführender Gesellschafter des Landhotels zur Saarschleife in Orscholz, ist neuer Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes im Saarland (DEHOGA Saarland e.V.). Er tritt die Nachfolge von Gudrun Pink an, die 24 Jahre an der Spitze des Verbandes stand. Sie war beim Landesverbandstag nicht wieder zur Wahl angetreten. Als Vizepräsident rückt für Buchna Irakli Gogadze nach, Regionaldirektor bei der Victor`s Residenz-Hotels GmbH. Schatzmeister bleibt Michael Schley vom Gasthaus zur Wilden Ente in Saarbrücken. Pink wurde zur Ehrenpräsidentin ernannt. Buchna nennt das Thema Ausbildung als ein Kernthema der kommenden Jahre. Zur Pressemeldung


Strukturwandelinitiative stellt Zukunftspapier vor

Wie findet das Saarland auf den Weg in die Zukunft? Eine gemeinsame "Strukturwandelinitiative" aus Wirtschaftsministerium, Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Bundesagentur für Arbeit hat dazu ein Thesenpapier erarbeitet und vorgestellt. Unter den Teilnehmern ist auch die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU). Die wichtigsten Punkte: Strukturpolitik, Infrastruktur und Arbeitsmarkt müssen in Angriff genommen werden, will das Saarland nicht dauerhaft dem Wachstum im Bund hinterherhängen. Die Strukturwandelinitiative setzt zwar wichtige Impulse - unter anderem mit der Forderung nach neuen Gewerbeflächen und einer verbesserten Infrastruktur, wichtige Themen wie Arbeitskosten bleiben angesichts des Teilnehmerkreises aber außen vor.

Wie die Initiative das Land voranbringen will

Thesenpapier der Strukturwandelinitiative

Die Thesen in Kurzfassung


Dehoga startet Kampagne "Mit Sicherheit gut ausgehen"

Um einem zweiten Lockdown frühzeitig entgegenzuwirken setzt der Hotel- und Gaststättenverband im Saarland auf Prävention. Eine Plakatkampagne soll nun sowohl die Gastronomen als auch die Gäste noch einmal sensibilisieren, dass Sicherheitsabstände und Hygienevorschriften eingehalten werden. Die Motive stehen unter dem Motto: "Mit Sicherheit gut ausgehen". "Gastronomie während Corona funktioniert nur, wenn alle mitmachen", sagt Gudrun Pink, die Präsidentin des Dehoga Saarland. "Erneute Einschränkungen wäre für noch mehr Restaurants, Kneipen, Cafés, Hotels und Caterer der Todesstoß.

Was Unternehmen jetzt über Corona wissen müssen

Foto: Adobe Stock
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Schulen und Kindergärten schließen, Geschäfte sind zu, große Unternehmen stellen den Betrieb ein. Das Saarland ist fest im Griff eines winzigen Virus. Wir halten Sie über die neuesten Entwicklungen rund um Corona auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen finden Sie auf unseren Spezialseiten zu Corona.  Was Unternehmen jetzt wissen müssen


Industrie fordert mehr Realismus in der Politik

Die deutsche Industrie blickt mit Sorge in die kommenden Jahre: Neben Corona drohen struktureller Wandel und zunehmender Protektionismus die Weltwirtschaft zu verändern. Und Deutschland kann in diesem Wandel nur überleben, wenn sich die ökonomischen Voraussetzungen ändern. Die führenden deutschen Industrieverbände richten deshalb unter dem Dach des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) einen Appell an die Politik, das ökonomische Klima zu verändern. "Wir brauchen einen offenen und konstruktiven gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dialog, auch zu den Belastungsgrenzen für die Industrie in und vor allem nach der Krise", schreiben BDI-Präsident Dieter Kempf und seine Verbands-Kollegen. Die Industrie brauche Planungssicherheit und Realismus in der Politik. Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit der Industrie seien unter anderem der Ausbau der Erneuerbaren Energien, ein niedriger Strompreis, eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren sowie mehr Akzeptanz neuer Technologien.

Aufruf der Industrie


VSU kritisiert Krankenkassenpläne der Bundesregierung

Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) kritisiert die Pläne des Bundes, die Begrenzung der Sozialbeiträge auf 40 Prozent aus den Reserven der Krankenkassen querzufinanzieren. Das widerspreche der Sozialgarantie, die der Koalitionsausschuss noch im Juni gegeben hat. Damals hatte der Bund zugesagt, die Begrenzung durch Zuschüsse des Bundes zu erreichen. „Wenn jetzt die Reserven erfolgreicher Kassen angegriffen werden, ist das nicht nur ein Vertrauensbruch an den Beitragszahlern, sondern auch eine Bestrafung eben dieser gut wirtschaftenden Krankenkassen“, sagt VSU-Hauptgeschäftsführer Martin Schlechter. Außerdem verschiebt es das Thema nur in die Zukunft, denn wenn die Rücklagen in den kommenden Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen, können sie auch nicht mehr zur Begrenzung von Zusatzbeiträgen genutzt werden.

Schlechter beklagt auch eine Politik, die die Sozialausgaben seit Jahren steigen lässt. „Wenn der Sozialstaat über Jahre stärker wächst als die Wirtschaftsleistung, ist das nicht zukunftsfähig.“ Statt Löcher zu stopfen, brauche es nachhaltige Finanzierungskonzepte, die über viele Jahre hinweg tragen.

 


Was dürfen Unternehmen, die Staatshilfe beziehen?

In der Diskussion um Staatshilfen für Unternehmen und eine Staatsbeteiligung geht es vor allem um Rechte der Unternehmen. Am Beispiel Lufthanda fordert die Politik, das Unternehmen müsse Stellen sichern, die Dividende streichen und der Bundesregierung ein Mitspracherecht einräumen. Gleicheitig warnt der BDI, dass die Verhandlungen rund um den staatlichen Einstieg über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) nicht mit politischen Zielen überladen werden dürften. Das Ziel müsse sein, die Wirtschaft kurzfristig zu stabilisieren. "Es ist fatal, wenn Unternehmen politische Einmischung in ihr operatives Geschäft und strategische Entscheidungen zu befürchten haben", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang. Nach Ansicht des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) schließen sich Staatshilfen und die Ausschüttung von Dividenden aus. "Wer in der Not finanzielle Hilfen vom Staat bekommt, kann nicht zugleich Dividenden bezahlen", heißt es von VCI-Präsident Christian Kullmann.

VSU aktuell


Die VSU ist Partner von
EURES Deutschland und Grande Région

 


eine/n Bürofachkraft

Sie interessieren sich für die Tätigkeit in einem Arbeitnehmerverband? Sie haben idealerweise eine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte/r absolviert und erste Erfahrung in einer Kanzlei gesammelt? Und Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann sollten wir miteinander ins Gespräch kommen. Weitere Details


Verbandshaus - Foto: Tom Gundelwein
Verbandshaus - Foto: Tom Gundelwein

Haus der Unternehmensverbände e. V
Harthweg 15 - 66119 Saarbrücken

VSU-Initiative: Mehr Flexibität in der Arbeitszeit!

Von Arbeitszeit 1.0 zu Arbeitszeit 4.0 - Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU) setzt sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden für einfache, transparente und flexible Arbeitszeitregelungen ein. Die sieben Kernforderungen lauten:

  1. Angleichung der Regelungen für Arbeitsvolumens und Ruhezeiten an die EU-Vorgaben
  2. Eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit - mit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von maximal 48 Stunden
  3. Flexiblere Lösungen für Wochenend- und Schichtarbeit
  4. Branchenspezifische Regelungen
  5. Individuelle Anpassungsmöglichkeiten auch innerhalb einer Branche
  6. Einführung eines realistischen, gesetzlichen Rahmens angesichts neuer Anforderungen durch die Digitalisierung

Foto: Festo AG & Co. KG

SCHULEWIRTSCHAFT

Die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben – und das seit nunmehr 60 Jahren. Als bundesweites Netzwerk antworten wir auf den Fachkräftemangel mit praxisorientierten Angeboten, konkreter Unterstützung und anregenden Impulsen für eine systematische Berufs- und Studienorientierung.

In der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) SCHULEWIRTSCHAFT Saarland bilden Schulleiter und Lehrkräfte gemeinsam mit Ausbildern und Unternehmern Arbeitskreise, in denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Diese treffen sich in der Regel zweimal jährlich in den jeweiligen Landkreisen. Wirtschaftliche und pädagogische Themen finden in den gemeinsamen Aufgaben gleichwertige Berücksichtigung. Wichtig für ein gutes Gelingen  ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen.