Kabinett beschließt Testpflicht für Unternehmen

Politik setzt trotz breitem Engagement auf Zwang

Testen und Nachverfolgen gilt neben einer breiten Impfstrategie als sinnvoller Weg bei der Pandemiebekämpfung. Seit mehreren Wochen haben bereits zahlreiche Unternehmen ein breites Testregime für ihre Mitarbeiter aufgebaut. Trotzdem hat das Bundeskabinett am 13. April eine Testpflicht für Unternehmen beschlossen. Diese müssen ihren Beschäftigten in den Betrieben nun je nach Grad des Kontakts ein bis zwei Corona-Tests pro Woche anbieten. Es besteht allerdings nur die Angebotspflicht, der Test selbst muss nicht dokumentiert und bescheinigt werden. Beschäftigte sind nicht verpflichtet, das Testangebot anzunehmen. Eine Erstattung der Testkosten durch den Staat ist nicht vorgesehen.

Fragenkatalog zu Unternehmenstests

Erklärung der Spitzenverbände

Informationen zu Testmöglichkeiten im Saarland


VSU zur Ausweitung des Industriegebiets Lisdorfer Berg

„Ansiedlungspolitik braucht mutige politische Entscheidungen“, das sagt Martin Schlechter, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) mit Blick auf die diskutierte Ausweitung des Industriegebiets Lisdorfer Berg, und betont: „Das Saarland ist ein Industrieland. Viele Menschen leben von hochwertigen Arbeitsplätzen, die ihnen die Industrieunternehmen bieten.

Vollständige Pressemeldung


VSU lehnt Entwurf für Lieferkettengesetz ab

Viele Unternehmer haben zahlreiche Geschäftspartner, die wiederum mehrere tausend Geschäftspartner haben. "Ein Mittelständler im Saarland ist schlicht nicht in der Lage, bei tausenden Unternehmen weltweit die Einhaltung von Arbeitsbedingungen, Streikrecht oder Menschenrechtslage vor Ort zu kontrollieren und sicherzustellen", sagt VSU-Hauptgeschäftsführer Martin Schlechter. Vollständige Meldung


Strukturwandelinitiative stellt Zukunftspapier vor

Wie findet das Saarland auf den Weg in die Zukunft? Eine gemeinsame "Strukturwandelinitiative" aus Wirtschaftsministerium, Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Bundesagentur für Arbeit hat dazu ein Thesenpapier erarbeitet und vorgestellt. Unter den Teilnehmern ist auch die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU). Die wichtigsten Punkte: Strukturpolitik, Infrastruktur und Arbeitsmarkt müssen in Angriff genommen werden, will das Saarland nicht dauerhaft dem Wachstum im Bund hinterherhängen. Die Strukturwandelinitiative setzt zwar wichtige Impulse - unter anderem mit der Forderung nach neuen Gewerbeflächen und einer verbesserten Infrastruktur, wichtige Themen wie Arbeitskosten bleiben angesichts des Teilnehmerkreises aber außen vor.

Wie die Initiative das Land voranbringen will

Thesenpapier der Strukturwandelinitiative

Die Thesen in Kurzfassung

Was Unternehmen jetzt über Corona wissen müssen

Foto: Adobe Stock
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Schulen und Kindergärten schließen, Geschäfte sind zu, große Unternehmen stellen den Betrieb ein. So sah die Situation im Saarland im März aus - ein ganzes Land fest im Griff eines winzigen Virus. Und auch zum Jahresende ist die Situation eine Herausforderung. Wir halten Sie über die neuesten Entwicklungen rund um Corona auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen finden Sie auf unseren Spezialseiten zu Corona.  Was Unternehmen jetzt wissen müssen


Grenzpendler dürfen nur noch mit Negativ-Test über die Grenze

Seit der Nacht auf Dienstag, den 02. März, dürfen Grenzpendler nur noch mit einer Bescheinigung über einen Negativ-Test die Grenze überqueren, der nicht älter als 48 Stunden ist. Grund dafür ist, dass das Département Moselle zum Virus-Varianten-Gebiet erklärt worden ist. Grenzkontrollen sollen dabei vermieden werden, es finden aber unregelmäßige Kontrollen in der Grenzregion beziehungsweise im Hinterland statt.
Die Landesregierung hat für Unternehmen, die weiterhin Grenzgänger beschäftigen, für eine Übergangszeit kostenlose Tests zur Verfügung gestellt. Nachdem die ersten 100.000 Tests bereits nach wenigen Stunden vergeben waren, hat die Landesregierung weitere 50.000 Tests bereit gestellt, die über das Terminbuchungssystem bei der Industrie- und Handelskammer bestellt werden können. Unternehmen können sich unter

survey.lamapoll.de/Schnelltest-1/

für die Testabholung registrieren lassen. Die Abholung erfolgt nach Termin im Gebäude Talstraße 15, 66119 Saarbrücken. Parkplätze sind direkt vor Ort.

Mit den weiteren Tests sollen Unternehmen unterstützt werden, die bisher bei der Verteilung noch nicht zum Zuge gekommen sind. Ziel ist es, dass Unternehmen Möglichkeiten schaffen, ihre Grenzgänger zu testen.

Gleichzeitig sind die Unternehmen gehalten, ein eigenes Testregime aufzubauen und sich über entsprechende Spezialisten mit Tests zu versorgen.

Bezugsquellen sowie Antworten auf viele Fragen rund um die Tests finden Sie auf der unten angehängten Frage- und Antwort-Liste.

(0681/9520-500, Montag bis Freitag: 8.00 – 17.00 Uhr) wenden oder eine E-Mail (corona@saarland.ihk.de) senden.

FAQ zu Tests bei Grenzgängern als Download

Muster - Einwilligungserklärung zur Ausführung eines Corona-Schnelltests incl. Verarbeitung personenbezogener Daten

Muster für Testbestätigungen

VSU aktuell


Die VSU ist Partner von
EURES Deutschland und Grande Région

 


eine/n Volljuristen

Sie interessieren sich für die Tätigkeit in einem Arbeitnehmerverband? Sie haben Erfahrung im Arbeits- und Sozialrecht? Sie wollen in einer kollegialen Atmosphäre arbeiten und ein Dezernat eigenverantwortlich führen? Und Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann sollten wir miteinander ins Gespräch kommen. Weitere Details

Verbandshaus - Foto: Tom Gundelwein
Verbandshaus - Foto: Tom Gundelwein

Haus der Unternehmensverbände e. V
Harthweg 15 - 66119 Saarbrücken

VSU-Initiative: Mehr Flexibität in der Arbeitszeit!

Von Arbeitszeit 1.0 zu Arbeitszeit 4.0 - Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU) setzt sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden für einfache, transparente und flexible Arbeitszeitregelungen ein. Die sieben Kernforderungen lauten:

  1. Angleichung der Regelungen für Arbeitsvolumens und Ruhezeiten an die EU-Vorgaben
  2. Eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit - mit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von maximal 48 Stunden
  3. Flexiblere Lösungen für Wochenend- und Schichtarbeit
  4. Branchenspezifische Regelungen
  5. Individuelle Anpassungsmöglichkeiten auch innerhalb einer Branche
  6. Einführung eines realistischen, gesetzlichen Rahmens angesichts neuer Anforderungen durch die Digitalisierung

Foto: Festo AG & Co. KG

SCHULEWIRTSCHAFT

Die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben – und das seit nunmehr 60 Jahren. Als bundesweites Netzwerk antworten wir auf den Fachkräftemangel mit praxisorientierten Angeboten, konkreter Unterstützung und anregenden Impulsen für eine systematische Berufs- und Studienorientierung.

In der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) SCHULEWIRTSCHAFT Saarland bilden Schulleiter und Lehrkräfte gemeinsam mit Ausbildern und Unternehmern Arbeitskreise, in denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Diese treffen sich in der Regel zweimal jährlich in den jeweiligen Landkreisen. Wirtschaftliche und pädagogische Themen finden in den gemeinsamen Aufgaben gleichwertige Berücksichtigung. Wichtig für ein gutes Gelingen  ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen.