Wirtschaftsministerium unterstützt Veranstaltungswirtschaft

Das saarländische Wirtschaftsministerium unterstützt die Veranstaltungswirtschaft im Saarland mit zusätzlichen rund 1,5 Mio. Euro.Das teilte Staatssekretär Jürgen Barke bei einem gemeinsamen Gespräch den Vertretern des PopRates Saarland Julian Blomann und Jens Spallek mit.

„Für uns hat es oberste Priorität, das grundlegende Netzwerk der Veranstaltungswirtschaft zu erhalten. Techniker, Bühnenbauer, Spielstätten, Caterer und viele mehr: Sie tragen zu einer lebendigen Veranstaltungsszene im Saarland bei", sagte Barke. "Doch diese sind seit Monaten lahmgelegt. Die Veranstaltungswirtschaft hat von den Lockerungen des Sommers kaum profitieren können. Hier gibt es einen sehr speziellen Unterstützungsbedarf. Wir helfen hier sehr gezielt.“

Mit dem Sonderprogramm Veranstaltungswirtschaft sollen vor allem Arbeitsplätze und die spezifische Netzwerkstruktur der saarländischen Veranstaltungswirtschaft erhalten bleiben. Damit wird auch eine Lücke in den Bundesprogrammen geschlossen. Die finanzielle Unterstützung wird anhand von eindeutigen Branchenschlüsseln (NACE-Codes) unkompliziert möglich sein. Einzelfallprüfungen bei vermischten Branchenzugehörigkeiten bleiben möglich.


Batteriehersteller investiert zwei Milliarden in Standort im Saarland

18.11.2020 - Der chinesische Batteriehersteller SVolt hat sich bei der Ansiedlung seines Europa-Standorts für das Saarland entschieden. Das sagte der Europachef des Herstellers Kai-Uwe Wollenhaupt bei einer Pressekonferenz mit der saarländischen Landesregierung. Die Investition soll ein Volumen von zwei Millionen haben. In den beiden Standorten in Überherrn und Heusweiler sollen Batterien für 300.000 bis 500.000 Elektroautos pro Jahr entstehen. Weitere Details


VSU-Mitgliederversammlung bestätigt Oswald Bubel für weitere drei Jahre im Amt

Die Mitgliederversammlung der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. hat Oswald Bubel in der Sitzung am 29.10.2020 für weitere drei Jahre als Präsident bestätigt. Damit setzt der Verband in diesen bewegten Zeiten auf Kontinuität. Oswald Bubel leitet das Gremium seit dem 25.05.2010. Die Mitgliederversammlung der VSU fand wegen der Corona-Pandemie in einem virtuellen Format statt.

Neu in das Präsidium aufgenommen wurden Melanie Burger-Hennen, Handelsverband Saarland e.V., Michael Buchna, DEHOGA Saarland, Hotel- und Gaststättenverband Saarland e.V., Stephan Diehl, Bankenverband Saarland e.V. und Thomas Riefer, SAVC – Saarländischer Arbeitgeberverband Chemie e.V.

Gudrun Pink, frühere Präsidentin des DEHOGA Saarland, Hotel- und Gaststättenverband Saarland e.V. und Vizepräsidentin der VSU, und Hans E. Agostini, früherer Präsident des Handelsverbandes Saarland e.V., sind aus dem Präsidium ausgeschieden.


Strukturwandelinitiative stellt Zukunftspapier vor

Wie findet das Saarland auf den Weg in die Zukunft? Eine gemeinsame "Strukturwandelinitiative" aus Wirtschaftsministerium, Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Bundesagentur für Arbeit hat dazu ein Thesenpapier erarbeitet und vorgestellt. Unter den Teilnehmern ist auch die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU). Die wichtigsten Punkte: Strukturpolitik, Infrastruktur und Arbeitsmarkt müssen in Angriff genommen werden, will das Saarland nicht dauerhaft dem Wachstum im Bund hinterherhängen. Die Strukturwandelinitiative setzt zwar wichtige Impulse - unter anderem mit der Forderung nach neuen Gewerbeflächen und einer verbesserten Infrastruktur, wichtige Themen wie Arbeitskosten bleiben angesichts des Teilnehmerkreises aber außen vor.

Wie die Initiative das Land voranbringen will

Thesenpapier der Strukturwandelinitiative

Die Thesen in Kurzfassung

Was Unternehmen jetzt über Corona wissen müssen

Foto: Adobe Stock
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Schulen und Kindergärten schließen, Geschäfte sind zu, große Unternehmen stellen den Betrieb ein. So sah die Situation im Saarland im März aus - ein ganzes Land fest im Griff eines winzigen Virus. Und auch zum Jahresende ist die Situation eine Herausforderung. Wir halten Sie über die neuesten Entwicklungen rund um Corona auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen finden Sie auf unseren Spezialseiten zu Corona.  Was Unternehmen jetzt wissen müssen


Gudrun Pink wird Ehrenpräsidentin

16.11.2020 - Die Mitgliederversammlung der VSU hat beschlossen, Gudrun Pink zum Ehrenmitglied im Präsidium zu ernennen. Mit der Neuwahl des Präsidiums am 29. Oktober war Frau Pink aus dem Gremium ausgeschieden, dem sie 15 Jahre lang angehört, zwölf Jahre als Vizepräsidentin. VSU-Präsident Oswald Bubel ehrte Gudrun Pink, die ebenfalls viele Jahre als Präsidentin des Hotel- und Gaststättenverband des Saarlandes aktiv war, als wichtiges "Gesicht der Saarländischen Wirtschaft". Hauptgeschäftsführer Martin Schlechter gratulierte ihr - coronagerecht - im Frühstücksraum des Hotel Madeleine, das Frau Pink viele Jahre geführt hat, mit Blumenstrauß und Urkunde.


Industrie fordert mehr Realismus in der Politik

Die deutsche Industrie blickt mit Sorge in die kommenden Jahre: Neben Corona drohen struktureller Wandel und zunehmender Protektionismus die Weltwirtschaft zu verändern. Und Deutschland kann in diesem Wandel nur überleben, wenn sich die ökonomischen Voraussetzungen ändern. Die führenden deutschen Industrieverbände richten deshalb unter dem Dach des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) einen Appell an die Politik, das ökonomische Klima zu verändern. "Wir brauchen einen offenen und konstruktiven gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Dialog, auch zu den Belastungsgrenzen für die Industrie in und vor allem nach der Krise", schreiben BDI-Präsident Dieter Kempf und seine Verbands-Kollegen. Die Industrie brauche Planungssicherheit und Realismus in der Politik. Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit der Industrie seien unter anderem der Ausbau der Erneuerbaren Energien, ein niedriger Strompreis, eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren sowie mehr Akzeptanz neuer Technologien.

Aufruf der Industrie


VSU kritisiert Krankenkassenpläne der Bundesregierung

Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) kritisiert die Pläne des Bundes, die Begrenzung der Sozialbeiträge auf 40 Prozent aus den Reserven der Krankenkassen querzufinanzieren. Das widerspreche der Sozialgarantie, die der Koalitionsausschuss noch im Juni gegeben hat. Damals hatte der Bund zugesagt, die Begrenzung durch Zuschüsse des Bundes zu erreichen. „Wenn jetzt die Reserven erfolgreicher Kassen angegriffen werden, ist das nicht nur ein Vertrauensbruch an den Beitragszahlern, sondern auch eine Bestrafung eben dieser gut wirtschaftenden Krankenkassen“, sagt VSU-Hauptgeschäftsführer Martin Schlechter. Außerdem verschiebt es das Thema nur in die Zukunft, denn wenn die Rücklagen in den kommenden Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen, können sie auch nicht mehr zur Begrenzung von Zusatzbeiträgen genutzt werden.

Schlechter beklagt auch eine Politik, die die Sozialausgaben seit Jahren steigen lässt. „Wenn der Sozialstaat über Jahre stärker wächst als die Wirtschaftsleistung, ist das nicht zukunftsfähig.“ Statt Löcher zu stopfen, brauche es nachhaltige Finanzierungskonzepte, die über viele Jahre hinweg tragen.

 

VSU aktuell


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EURES Deutschland und Grande Région

 


eine/n Bürofachkraft

Sie interessieren sich für die Tätigkeit in einem Arbeitnehmerverband? Sie haben idealerweise eine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte/r absolviert und erste Erfahrung in einer Kanzlei gesammelt? Und Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann sollten wir miteinander ins Gespräch kommen. Weitere Details


Verbandshaus - Foto: Tom Gundelwein
Verbandshaus - Foto: Tom Gundelwein

Haus der Unternehmensverbände e. V
Harthweg 15 - 66119 Saarbrücken

VSU-Initiative: Mehr Flexibität in der Arbeitszeit!

Von Arbeitszeit 1.0 zu Arbeitszeit 4.0 - Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU) setzt sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden für einfache, transparente und flexible Arbeitszeitregelungen ein. Die sieben Kernforderungen lauten:

  1. Angleichung der Regelungen für Arbeitsvolumens und Ruhezeiten an die EU-Vorgaben
  2. Eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit - mit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von maximal 48 Stunden
  3. Flexiblere Lösungen für Wochenend- und Schichtarbeit
  4. Branchenspezifische Regelungen
  5. Individuelle Anpassungsmöglichkeiten auch innerhalb einer Branche
  6. Einführung eines realistischen, gesetzlichen Rahmens angesichts neuer Anforderungen durch die Digitalisierung

Foto: Festo AG & Co. KG

SCHULEWIRTSCHAFT

Die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben – und das seit nunmehr 60 Jahren. Als bundesweites Netzwerk antworten wir auf den Fachkräftemangel mit praxisorientierten Angeboten, konkreter Unterstützung und anregenden Impulsen für eine systematische Berufs- und Studienorientierung.

In der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) SCHULEWIRTSCHAFT Saarland bilden Schulleiter und Lehrkräfte gemeinsam mit Ausbildern und Unternehmern Arbeitskreise, in denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Diese treffen sich in der Regel zweimal jährlich in den jeweiligen Landkreisen. Wirtschaftliche und pädagogische Themen finden in den gemeinsamen Aufgaben gleichwertige Berücksichtigung. Wichtig für ein gutes Gelingen  ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen.