Grenzpendler dürfen nur noch mit Negativ-Test über die Grenze

Das Département Moselle wird in der Nacht vom 1. auf den 2. März mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Virus-Varianten-Gebiet erklärt. Das bedeutet, dass Grenzpendler nur noch mit einem negativen Corona-Test die Grenze von Frankreich nach Deutschland überqueren dürfen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Grenzkontrollen sollen nach bisherigem Stand noch vermieden werden, dafür können unregelmäßige Kontrollen in der Grenzregion beziehungsweise im Hinterland stattfinden.
Für Unternehmen, die weiterhin Grenzgänger beschäftigen möchten, bedeutet dies, dass auch in den Betrieben kurzfristig ein Testregime aufgebaut werden sollte. Gleichzeitig sollten französische Mitarbeiter prüfen, inwieweit sie auf Test-Kapazitäten in Frankreich zurückgreifen können.

Für die Startphase stellte die Landesregierung 100.000 kostenlose Tests zur Verfügung, die über die IHK verteilt wurden und bereits vergeben sind.

Wir bemühen uns, weitere Bezugsquellen zu nennen.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die IHK-Corona-Hotline (0681/9520-500, Montag bis Freitag: 8.00 – 17.00 Uhr) wenden oder eine E-Mail (corona@saarland.ihk.de) senden.

FAQ zu Tests bei Grenzgängern als Download Stand 01.01.2021 20.00 Uhr

Muster für Testbestätigungen


Landesregierung vereinbart mit IHK und VSU Vorstoß zu Tests in Unternehmen

Die saarländische Landesregierung hat gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Corona-Tests in Unternehmen voranzubringen. Der Vorstoß soll helfen, die Grenzen zum Département Moselle offen zu halten. Wegen der höchst unterschiedlichen Inzidenzzahlen zwischen dem Saarland und der französischen Nachbarregion hat das Bundesinnenministerium überlegt, Grenzkontrollen auch im Saarland einzuführen. Das hätte erheblichen Einfluss auf den Warenverkehr sowie die Arbeitswege der rund 15.000 Grenzpendler. „Offene Grenzen haben eine essenzielle Bedeutung für das Funktionieren der Wirtschaft“, sagt VSU-Hauptgeschäftsführer Martin Schlechter. „Aus der Nachbarregion kommen täglich tausende hoch qualifizierte Industriearbeiter zu uns. Wenn die nicht kommen können, gefährdet das die dringend notwendige Erholung der Wirtschaft.“


Oswald Bubel: Wir dürfen es nicht riskieren, die Wirtschaft komplett abzuwürgen.

Angesichts des Bund-Länder-Treffens zum weiteren Vorgehen im Rahmen der Corona-Pandemie fordert VSU-Präsident Oswald Bubel eine Langfriststrategie für den Umgang mit dem Corona-Virus. „Das Virus wird nicht verschwinden“, sagt Oswald Bubel. „Wir werden deshalb noch lange Zeit mit Corona leben müssen.“ vollständige Pressemeldung


Bubel: Home Office bereits weitgehend möglich

VSU-Präsident Oswald Bubel weist in einem Offenen Brief an Ministerpräsident Tobias Hans darauf hin, dass die aktuelle „Homeoffice-Debatte“ unangebracht ist. Insbesondere weist er den Vorwurf zurück, die Unternehmen würden ihre Mitarbeiter weiterhin ins Büro beordern, obwohl diese faktisch auch mobil arbeiten können. Wie das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) erst vor wenigen Tagen gemeldet hat, dürfen in allen Unternehmen, die grundsätzlich Home-Office anbieten, 38 Prozent der Beschäftigten dies aktuell auch tun. Weil in diesen Unternehmen wegen ihrer Tätigkeit unter anderem an Maschinen knapp die Hälfte der Mitarbeiter überhaupt nicht mobil arbeiten kann, heißt das, dass drei von vier Mitarbeitern, die theoretisch im Homeoffice arbeiten könnten, dieses auch ermöglicht bekommen. Seit Beginn der Pandemie hat es in diesem Bereich einen enormen Schub gegeben. "Von einer Verweigerungshaltung der Unternehmen zu sprechen, gar mit Strafen zu drohen, halte ich deshalb für vollkommen unangemessen", sagt Bubel.

Korrektur: Ursprünglich war in dem Text davon die Rede, dass neun von zehn Mitarbeitern im Homeoffice arbeiten können. Dem lag eine statistische Fehlbewertung zugrunde. Richtig ist, dass drei von vier Mitarbeiter auch mobil arbeiten können.


Wirtschaftsministerium unterstützt Veranstaltungswirtschaft

Das saarländische Wirtschaftsministerium unterstützt die Veranstaltungswirtschaft im Saarland mit zusätzlichen rund 1,5 Mio. Euro.Das teilte Staatssekretär Jürgen Barke bei einem gemeinsamen Gespräch den Vertretern des PopRates Saarland Julian Blomann und Jens Spallek mit.


„Für uns hat es oberste Priorität, das grundlegende Netzwerk der Veranstaltungswirtschaft zu erhalten. Techniker, Bühnenbauer, Spielstätten, Caterer und viele mehr: Sie tragen zu einer lebendigen Veranstaltungsszene im Saarland bei", sagte Barke. "Doch diese sind seit Monaten lahmgelegt. Die Veranstaltungswirtschaft hat von den Lockerungen des Sommers kaum profitieren können. Hier gibt es einen sehr speziellen Unterstützungsbedarf. Wir helfen hier sehr gezielt.“


Mit dem Sonderprogramm Veranstaltungswirtschaft sollen vor allem Arbeitsplätze und die spezifische Netzwerkstruktur der saarländischen Veranstaltungswirtschaft erhalten bleiben. Damit wird auch eine Lücke in den Bundesprogrammen geschlossen. Die finanzielle Unterstützung wird anhand von eindeutigen Branchenschlüsseln (NACE-Codes) unkompliziert möglich sein. Einzelfallprüfungen bei vermischten Branchenzugehörigkeiten bleiben möglich.


Was Unternehmen jetzt über Corona wissen müssen

Foto: Adobe Stock
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Schulen und Kindergärten schließen, Geschäfte sind zu, große Unternehmen stellen den Betrieb ein. So sah die Situation im Saarland im März aus - ein ganzes Land fest im Griff eines winzigen Virus. Und auch zum Jahresende ist die Situation eine Herausforderung. Wir halten Sie über die neuesten Entwicklungen rund um Corona auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen finden Sie auf unseren Spezialseiten zu Corona.  Was Unternehmen jetzt wissen müssen


Praktisches Wissen und Handlungshilfen für Ihr Unternehmensmarketing

Wie wäre es mit einer kreativen Auffrischung für Ihr Marketing? Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) lädt herzlich zum ersten digitalen Forum Marketing am 23. März 2021 ein! In unserem Programm haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, live eins von vier Tutorials zu buchen. Die drei weiteren Tutorials, die zeitgleich stattfinden, zeichnen wir auf, so dass sich alle Teilnehmenden ab nachmittags drei Tage lang auch die anderen Beiträge anschauen können. Sie verpassen also nichts und bekommen für Ihre Tagungsgebühr exklusiv das volle Programm! Mittags laden wir zum Talk mit den Rednern in unser interaktives Networking-Café ein. Wir garantieren viel Abwechslung vor und hinter dem Bildschirm. Weitere Details und Anmeldung


Kooperation zwischen htw saar und ASW bestätigt

Die Mitgliederversammlung der ASW - Berufsakademie Saarland e.V. (ASW) hat der geplanten und detailliert ausgearbeiteten Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) einstimmig zugestimmt. Zuvor hatten die Gremien der htw saar dem Kooperationsvertrag mit großer Mehrheit zugestimmt. Damit kann das einzigartige Kooperationsmodell im Saarland umgesetzt werden. Vollständige Meldung


Strukturwandelinitiative stellt Zukunftspapier vor

Wie findet das Saarland auf den Weg in die Zukunft? Eine gemeinsame "Strukturwandelinitiative" aus Wirtschaftsministerium, Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Bundesagentur für Arbeit hat dazu ein Thesenpapier erarbeitet und vorgestellt. Unter den Teilnehmern ist auch die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU). Die wichtigsten Punkte: Strukturpolitik, Infrastruktur und Arbeitsmarkt müssen in Angriff genommen werden, will das Saarland nicht dauerhaft dem Wachstum im Bund hinterherhängen. Die Strukturwandelinitiative setzt zwar wichtige Impulse - unter anderem mit der Forderung nach neuen Gewerbeflächen und einer verbesserten Infrastruktur, wichtige Themen wie Arbeitskosten bleiben angesichts des Teilnehmerkreises aber außen vor.

Wie die Initiative das Land voranbringen will

Thesenpapier der Strukturwandelinitiative

Die Thesen in Kurzfassung

VSU-Initiative: Mehr Flexibität in der Arbeitszeit!

Von Arbeitszeit 1.0 zu Arbeitszeit 4.0 - Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU) setzt sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden für einfache, transparente und flexible Arbeitszeitregelungen ein. Die sieben Kernforderungen lauten:

  1. Angleichung der Regelungen für Arbeitsvolumens und Ruhezeiten an die EU-Vorgaben
  2. Eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit - mit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von maximal 48 Stunden
  3. Flexiblere Lösungen für Wochenend- und Schichtarbeit
  4. Branchenspezifische Regelungen
  5. Individuelle Anpassungsmöglichkeiten auch innerhalb einer Branche
  6. Einführung eines realistischen, gesetzlichen Rahmens angesichts neuer Anforderungen durch die Digitalisierung

Foto: Festo AG & Co. KG

SCHULEWIRTSCHAFT

Die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben – und das seit nunmehr 60 Jahren. Als bundesweites Netzwerk antworten wir auf den Fachkräftemangel mit praxisorientierten Angeboten, konkreter Unterstützung und anregenden Impulsen für eine systematische Berufs- und Studienorientierung.

In der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) SCHULEWIRTSCHAFT Saarland bilden Schulleiter und Lehrkräfte gemeinsam mit Ausbildern und Unternehmern Arbeitskreise, in denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Diese treffen sich in der Regel zweimal jährlich in den jeweiligen Landkreisen. Wirtschaftliche und pädagogische Themen finden in den gemeinsamen Aufgaben gleichwertige Berücksichtigung. Wichtig für ein gutes Gelingen  ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen.