Oswald Bubel warnt vor den Gefahren eines harten Lockdowns für die Wirtschaft

Viele saarländische Unternehmen haben in den vergangenen Monaten mobiles Arbeiten eingeführt und damit insgesamt gute Erfahrungen gemacht. Mit hohen Investitionen haben die Betriebe dafür eine digitale Kommunikationsstruktur geschaffen und teilweise im Rahmen der Pandemiebekämpfung auch Produktivitäts- und Kreativitätsverluste in Kauf genommen.  Auf die Gefahren weiterer Verschärfungen des Lockdowns für die Wirtschaft weist Oswald Bubel in einem offenen Brief an Ministerpräsident Tobias Hans hin; vollständige Pressemeldung


Bubel: Home Office bereits weitgehend möglich

VSU-Präsident Oswald Bubel weist in einem Offenen Brief an Ministerpräsident Tobias Hans darauf hin, dass die aktuelle „Homeoffice-Debatte“ unangebracht ist. Insbesondere weist er den Vorwurf zurück, die Unternehmen würden ihre Mitarbeiter weiterhin ins Büro beordern, obwohl diese faktisch auch mobil arbeiten können. Wie das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) erst vor wenigen Tagen gemeldet hat, dürfen in allen Unternehmen, die grundsätzlich Home-Office anbieten, 38 Prozent der Beschäftigten dies aktuell auch tun. Weil in diesen Unternehmen wegen ihrer Tätigkeit unter anderem an Maschinen knapp die Hälfte der Mitarbeiter überhaupt nicht mobil arbeiten kann, heißt das, dass drei von vier Mitarbeitern, die theoretisch im Homeoffice arbeiten könnten, dieses auch ermöglicht bekommen. Seit Beginn der Pandemie hat es in diesem Bereich einen enormen Schub gegeben. "Von einer Verweigerungshaltung der Unternehmen zu sprechen, gar mit Strafen zu drohen, halte ich deshalb für vollkommen unangemessen", sagt Bubel.

Korrektur: Ursprünglich war in dem Text davon die Rede, dass neun von zehn Mitarbeitern im Homeoffice arbeiten können. Dem lag eine statistische Fehlbewertung zugrunde. Richtig ist, dass drei von vier Mitarbeiter auch mobil arbeiten können.


Batteriehersteller investiert zwei Milliarden in Standort im Saarland

18.11.2020 - Der chinesische Batteriehersteller SVolt hat sich bei der Ansiedlung seines Europa-Standorts für das Saarland entschieden. Das sagte der Europachef des Herstellers Kai-Uwe Wollenhaupt bei einer Pressekonferenz mit der saarländischen Landesregierung. Die Investition soll ein Volumen von zwei Millionen haben. In den beiden Standorten in Überherrn und Heusweiler sollen Batterien für 300.000 bis 500.000 Elektroautos pro Jahr entstehen. Weitere Details


Wirtschaftsministerium unterstützt Veranstaltungswirtschaft

Das saarländische Wirtschaftsministerium unterstützt die Veranstaltungswirtschaft im Saarland mit zusätzlichen rund 1,5 Mio. Euro.Das teilte Staatssekretär Jürgen Barke bei einem gemeinsamen Gespräch den Vertretern des PopRates Saarland Julian Blomann und Jens Spallek mit.


„Für uns hat es oberste Priorität, das grundlegende Netzwerk der Veranstaltungswirtschaft zu erhalten. Techniker, Bühnenbauer, Spielstätten, Caterer und viele mehr: Sie tragen zu einer lebendigen Veranstaltungsszene im Saarland bei", sagte Barke. "Doch diese sind seit Monaten lahmgelegt. Die Veranstaltungswirtschaft hat von den Lockerungen des Sommers kaum profitieren können. Hier gibt es einen sehr speziellen Unterstützungsbedarf. Wir helfen hier sehr gezielt.“


Mit dem Sonderprogramm Veranstaltungswirtschaft sollen vor allem Arbeitsplätze und die spezifische Netzwerkstruktur der saarländischen Veranstaltungswirtschaft erhalten bleiben. Damit wird auch eine Lücke in den Bundesprogrammen geschlossen. Die finanzielle Unterstützung wird anhand von eindeutigen Branchenschlüsseln (NACE-Codes) unkompliziert möglich sein. Einzelfallprüfungen bei vermischten Branchenzugehörigkeiten bleiben möglich.


Was Unternehmen jetzt über Corona wissen müssen

Foto: Adobe Stock
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Schulen und Kindergärten schließen, Geschäfte sind zu, große Unternehmen stellen den Betrieb ein. So sah die Situation im Saarland im März aus - ein ganzes Land fest im Griff eines winzigen Virus. Und auch zum Jahresende ist die Situation eine Herausforderung. Wir halten Sie über die neuesten Entwicklungen rund um Corona auf dem Laufenden. Aktuelle Informationen finden Sie auf unseren Spezialseiten zu Corona.  Was Unternehmen jetzt wissen müssen


Kooperation zwischen htw saar und ASW bestätigt

Die Mitgliederversammlung der ASW - Berufsakademie Saarland e.V. (ASW) hat der geplanten und detailliert ausgearbeiteten Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) einstimmig zugestimmt. Zuvor hatten die Gremien der htw saar dem Kooperationsvertrag mit großer Mehrheit zugestimmt. Damit kann das einzigartige Kooperationsmodell im Saarland umgesetzt werden. Vollständige Meldung


Gudrun Pink wird Ehrenpräsidentin

Die Mitgliederversammlung der VSU hat beschlossen, Gudrun Pink zum Ehrenmitglied im Präsidium zu ernennen. Mit der Neuwahl des Präsidiums am 29. Oktober war Frau Pink aus dem Gremium ausgeschieden, dem sie 15 Jahre lang angehört, zwölf Jahre als Vizepräsidentin. VSU-Präsident Oswald Bubel ehrte Gudrun Pink, die ebenfalls viele Jahre als Präsidentin des Hotel- und Gaststättenverband des Saarlandes aktiv war, als wichtiges "Gesicht der Saarländischen Wirtschaft". Hauptgeschäftsführer Martin Schlechter gratulierte ihr - coronagerecht - im Frühstücksraum des Hotel Madeleine, das Frau Pink viele Jahre geführt hat, mit Blumenstrauß und Urkunde.


Strukturwandelinitiative stellt Zukunftspapier vor

Wie findet das Saarland auf den Weg in die Zukunft? Eine gemeinsame "Strukturwandelinitiative" aus Wirtschaftsministerium, Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Bundesagentur für Arbeit hat dazu ein Thesenpapier erarbeitet und vorgestellt. Unter den Teilnehmern ist auch die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU). Die wichtigsten Punkte: Strukturpolitik, Infrastruktur und Arbeitsmarkt müssen in Angriff genommen werden, will das Saarland nicht dauerhaft dem Wachstum im Bund hinterherhängen. Die Strukturwandelinitiative setzt zwar wichtige Impulse - unter anderem mit der Forderung nach neuen Gewerbeflächen und einer verbesserten Infrastruktur, wichtige Themen wie Arbeitskosten bleiben angesichts des Teilnehmerkreises aber außen vor.

Wie die Initiative das Land voranbringen will

Thesenpapier der Strukturwandelinitiative

Die Thesen in Kurzfassung

VSU aktuell


Die VSU ist Partner von
EURES Deutschland und Grande Région

 


eine/n Volljuristen

Sie interessieren sich für die Tätigkeit in einem Arbeitnehmerverband? Sie haben Erfahrung im Arbeits- und Sozialrecht? Sie wollen in einer kollegialen Atmosphäre arbeiten und ein Dezernat eigenverantwortlich führen? Und Sie suchen eine neue Herausforderung? Dann sollten wir miteinander ins Gespräch kommen. Weitere Details


Verbandshaus - Foto: Tom Gundelwein
Verbandshaus - Foto: Tom Gundelwein

Haus der Unternehmensverbände e. V
Harthweg 15 - 66119 Saarbrücken

VSU-Initiative: Mehr Flexibität in der Arbeitszeit!

Von Arbeitszeit 1.0 zu Arbeitszeit 4.0 - Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e. V. (VSU) setzt sich gemeinsam mit ihren Mitgliedsverbänden für einfache, transparente und flexible Arbeitszeitregelungen ein. Die sieben Kernforderungen lauten:

  1. Angleichung der Regelungen für Arbeitsvolumens und Ruhezeiten an die EU-Vorgaben
  2. Eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit - mit einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit von maximal 48 Stunden
  3. Flexiblere Lösungen für Wochenend- und Schichtarbeit
  4. Branchenspezifische Regelungen
  5. Individuelle Anpassungsmöglichkeiten auch innerhalb einer Branche
  6. Einführung eines realistischen, gesetzlichen Rahmens angesichts neuer Anforderungen durch die Digitalisierung

Foto: Festo AG & Co. KG

SCHULEWIRTSCHAFT

Die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben – und das seit nunmehr 60 Jahren. Als bundesweites Netzwerk antworten wir auf den Fachkräftemangel mit praxisorientierten Angeboten, konkreter Unterstützung und anregenden Impulsen für eine systematische Berufs- und Studienorientierung.

In der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) SCHULEWIRTSCHAFT Saarland bilden Schulleiter und Lehrkräfte gemeinsam mit Ausbildern und Unternehmern Arbeitskreise, in denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Diese treffen sich in der Regel zweimal jährlich in den jeweiligen Landkreisen. Wirtschaftliche und pädagogische Themen finden in den gemeinsamen Aufgaben gleichwertige Berücksichtigung. Wichtig für ein gutes Gelingen  ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen.