Mehr Arbeitszeit-Flexibilität in der M+E-Industrie

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat in einer Studie zusammengefasst wie zufrieden in der M+E-Industrie Unternehmen und ihre Mitarbeiter mit tarifvertraglichen Arbeitszeitvereinbarungen sind. Die Analyse zeigt, dass sich beide Seiten mehr Flexibilität in der Gestaltung ihrer Arbeitszeitbedürfnisse wünschen.  Die Unternehmerseite möchte zeitnah auf die wechselnden Kundenanforderungen reagieren. Die Arbeitnehmer hingegen benötigen mehr Zeitsouveränität. IW-Tarifexperte Lesch erachtet beispielsweise tarifliche Arbeitszeitkorridore für sinnvoll. mehr lesen 


BDI fordert Kurskorrektur in der Wirtschaftspolitik

Angesichts der jüngst veröffentlichten, schwachen Produktions- und Exportzahlen fordert BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang eine Kurskorrektur der Bundesregierung. Diese müsse jetzt die Wirtschaftspolitik anpassen, sagt er.

Aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zufolge, legte die Industrieproduktion im Mai saisonbereinigt minimal um 0,3 Prozent zu im Vergleich zum Vormonat; im April gab es noch einen Rückgang von 2 Prozent. Die Exporte wuchsen im Mai um 1,1 Prozent. Das Bundeswirtschaftsministerium betonte, dass die Stabilisierung der Industrieproduktion im Mai nach einem schwachen April und somit auf niedrigem Niveau erfolgte. Im Zweimonatsvergleich zeige sich „eine deutlich gedämpfte Industriekonjunktur“.

Zwar habe sich die Produktion stabilisiert, sagt Lang, doch "damit kann sich die Bundesregierung nicht zufrieden geben. Jeder vierte Arbeitsplatz hängt hierzulande am Export, in der Industrie ist es gar mehr als jeder zweite." Die Politik müsse die Industrie mit "cleverer Wirtschaftspolitik" für die nicht mehr so fetten Jahre fit machen.

"Insbesondere in der Steuerpolitik darf sie den enormen Druck, unter dem die Industriebetriebe durch den scharfen internationalen Steuerwettbewerb stehen, nicht länger ignorieren", sagt Lang. Weiter fordert er, das Unternehmensteuerrecht zu modernisieren werden. "Die Steuerbelastung von Unternehmen sollte maximal 25 Prozent betragen.“ (Quelle: BDI)



Saarländische Industrie gründet Energieeffizienz-Netzwerk

Gründungsmitglieder - Foto: VOIT Automotive GmbH
Gründungsmitglieder - Foto: VOIT Automotive GmbH

Die Bundesregierung hat sich gemeinsam mit Branchen- und Fachverbänden im Dezember 2014 zum Ziel gesetzt, 500 neue Energieeffizienz-Netzwerke bis zum Jahr 2020 ins Leben zu rufen.

Fünf große saarländische Unternehmen haben diese Initiative aufgegriffen und am 13. März 2019 das Netzwerk „EnergieEffizienz  für die Industrie“ - kurz E.E.f.I. – gegründet. E.E.f.I. ist das erste branchenübergreifende Energieeffizienz-Netzwerk, das ausschließlich aus saarländischen Großbetrieben besteht und das Vierte an der Saar, das im Rahmen der Bundesinitiative gegründet wurde. Netzwerkträger ist die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V. (VSU). mehr

Sturkturwandel: Kein Arbeitsplatzverlust durch Automatisierung

Neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Die Historie zeigt, dass der deutsche Arbeitsmarkt den Strukturwandel seit den 70er Jahren bislang alles in allem ausgleichen konnte, dies fasst eine neue IAB-Studie zusammen: Auf längere Sicht betrachtet entstanden etwa in dem Maß, wie Arbeitsplätze abgebaut wurden, auch neue. Trotz vermehrter Automatisierung in der Industrie seit den 70er Jahren sei der Arbeitsplatzabbau durch Arbeitsplatzaufbau in anderen Betrieben oder Sektoren ausgeglichen worden, schreiben die IAB-Forscher Gartner und Stüber: „Technischer Fortschritt hat in Deutschland bislang nicht zu weniger Arbeit geführt, sondern zu einer Umschichtung von Arbeitsplätzen und Arbeitskräften.“ Für Hochqualifizierte seien sogar mehr Arbeitsplätze hinzugekommen als verschwunden, heißt es weiter. mehr lesen


Die MINT-Arbeitskräftelücke erreicht neuen Rekordwert

Der MINT-Frühjahrsreport 2019 wurde am 21.5.2019 veröffentlicht. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Befunde des Reports:
Den Unternehmen fehlten im April 2019 311.300 MINT-Arbeitskräfte. Dies ist der zweithöchste Wert für den Monat April seit Beginn der Aufzeichnungen 2011. Die Zahl der offenen Stellen liegt bei 478.300. Fast sieben von zehn fehlenden MINT-Arbeitskräften entfallen auf die nicht-akademischen Berufe (Facharbeiter, Meisterin, Techniker).

Der MINT-Report wird zweimal jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt. Die Studie entsteht im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, des Bundesverbands der Deutschen Industrie, des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und der Initiative „MINT Zukunft schaffen“. mehr


Zukunftsfähige Konzepte für „Digitale Schule“

Die zunehmende Digitalisierung öffnet für Unternehmen – und Beschäftigte – neue Perspektiven. Ähnlich wie in den ersten drei industriellen Revolutionen wird es nicht zu einem Abbau von Arbeitsplätzen kommen, sondern es wird um eine deutliche Veränderung in ihrer Ausgestaltung gehen. Gefordert sind Menschen, die bereit sind, sich der stetigen Veränderung zu stellen und sich zu qualifizieren. Lebenslanges Lernen bedeutet dabei, dass wir bereits Kindern den souveränen Umgang mit digitaler Technik näherbringen müssen;  mehr lesen

Foto: Festo AG & Co. KG

SCHULEWIRTSCHAFT

Die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT steht für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Schulen und Betrieben – und das seit nunmehr 60 Jahren. Als bundesweites Netzwerk antworten wir auf den Fachkräftemangel mit praxisorientierten Angeboten, konkreter Unterstützung und anregenden Impulsen für eine systematische Berufs- und Studienorientierung.

In der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) SCHULEWIRTSCHAFT Saarland bilden Schulleiter und Lehrkräfte gemeinsam mit Ausbildern und Unternehmern Arbeitskreise, in denen sie partnerschaftlich zusammenarbeiten. Diese treffen sich in der Regel zweimal jährlich in den jeweiligen Landkreisen. Wirtschaftliche und pädagogische Themen finden in den gemeinsamen Aufgaben gleichwertige Berücksichtigung. Wichtig für ein gutes Gelingen  ist ein kontinuierlicher Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen.

Foto: VSE AG - Rechenzentrum

Energie und Umwelt

Dieser Aufgabenbereich ist der VSU sehr wichtig und somit sind wir auch Partner des "Umweltpakt Saar", denn Umweltschutz hat für uns einen hohen Stellenwert. Mit unserer Arbeit in der Geschäftsstelle und im Beirat setzen wir uns dafür ein, dass eine Einhaltung der Umweltstandards mit einem praxisgerechten Verwaltungshandeln und einem nachhaltigen Vertrauensverhälnis zwischen Betrieenb und Behörden einhergeht.